Dienstag, 28. März 2017

...hinweis zur nächsten produktgeneration bzgl. qualität fahrradschlösser vs. schlüssel...

Liebe ABUS Schweiz AG

Erlauben Sie mir, die Beilage erklärend, eine kleine, durchaus witzige Geschichte zu erzählen:

Es war Samstag Morgen, der 18. März 2017 als ich wie oft mit meinem Velohelden von meinem zu Hause an den Basler Bahnhof SBB fuhr. 10 Minuten lang, mit guter Musik in den Ohren, trotz grau-weissem Himmel, hinter dem sich die Sonne dieses Wochenende verstecken wollte, nur Gutes ahnend. Der Hammerstrasse entlang, dann über die Wettsteinbrücke, das eine oder andere E-Velo überholend, um dann die Dufourstrasse, das Brunngässlein, die Sternengasse, schliesslich den Aeschengraben in Richtung viel zu kleinem Veloparking am Bahnhof zu nehmen. Dort wie üblich die Rampe runter, um im kostenlosen Teil einen Parkplatz oder etwas Vergleichbares zu finden... Wunderbar, da war noch was frei... Anhalten, anstellen, abschliessen... so wie immer, ausser, dass dieses Mal zwei Drittel des Schlüssels im Schloss blieben und ich den Rest am Schlüsselbund hängen hatte... ich hatte figürlich nicht mehr als ein müdes Lächeln dafür übrig und war froh, dass das Fahrrad abgeschlossen war und es mir auf den Zug nach Biel reichen sollte... Wundervoll. Zeitplan wird aufgehen.

 Samstag, Abend, 18. März, kurz vor Sieben versuchte ich, zurück in Basel, mit dem Rest des Schlüssels, das Schloss zu öffnen. Ambivalente Gefühle, weil das nicht klappen wollte. Also mit dem Bus ans vereinbarte Abendessen. Das Fahrrad nun mit dem öffentlichen Verkehr heim zu transportieren, um anschliessend halbwegs pünktlich zum Znacht zu gelangen hätte meine dortige Ankunftszeit unnötig hinausgezögert.

Sonntag Vormittag, 19. März: Also... mit dem Bus an den Bahnhof, das Fahrrad schleppend-schiebend zum Billettautomaten, dort ein Veloticket lösen und damit verstohlen in den Bus einsteigen... Mein Mitteilungsbedürfnis führte dazu, dass ich einem älteren Herrn, seinerseits 89, von alten englischen Fahrrädern und von den leeren Basler Strassen während des 2. Krieges schwärmend, meine Geschichte erzählen musste, weil ich Erklärungsnot verspürte... schöne Begegnung! ABER, spannenerweise interessieren sich Passanten heutzutage gar nicht dafür, wenn jemand ein abgeschlossenes Fahrrad mit dabei hat... Am selben Tag zum Glück noch den Nachbarn treffend, vereinbart, dass er mir seine Flex ausleiht... dennoch Probiererei mit Kriechöl und Pinzette... keine Chance....

Montag bis Mittwoch, leider keine Möglichkeiten während einer Zeit, in welcher Krach erlaubt ist, die Flex zur Anwendung zu bringen...

Als dann wird’s Donnerstag, 22. März, 09.57 und die Flex wirkt Wunder. Es funkt und stäubt. TATAA! Das Fahrrad ist befreit.

Nun denn, das wa(e)r die Geschichte. Aber was wäre eine Geschichte ohne Moral? Meine Freude über das damals erstandene ABUS-Produkt ist ambivalent: Die Qualität des Schlosses ist sehr überzeugend, hat es doch gute 5 Jahre einen treuen Dienst erwiesen und wäre wohl amortisiert. Der Frust: Die Qualität des Materials des Schlüssels ist im Vergleich zum Schloss zu wenig hochwertig. Daher rege ich an, bei der nächsten Produktegeneration dieses Schlosses – oder aller Ihrer Fahrradschlösser – dasselbe stabile Material zu verwenden, wie auch für das Schloss selbst verwendet wird. So entstehen keine zerbrochenen Schlüssel oder ABUS-Kunden, die ähnliche Situationen mit weniger Humor oder Gelassenheit meistern... Mein nächstes Schloss wird wohl ein Zahlenschloss sein...

Danke fürs Lesen. Ich hoffe, Sie konnten mit (mir) lachen. Einen erbaulichen Tag!

Freundliche Grüsse

PS: Das Schloss und der zugehörige Schlüssel liegen zur Illustration der Geschichte bei, für eine anschliessende, fachgerechte Entsorgung Ihrerseits bin ich im Voraus dankbar. Mercischön.

Freitag, 21. Oktober 2016

... jaco...



... man[n] vertont sich den herbst mit einem ausnahmemusiker... in der kurzen zeit, die ihm zur verfügung stand, hat jaco pastorius wahnsinniges [sic] geschaffen: https://en.wikipedia.org/wiki/Jaco_Pastorius

... und wegen jaco enteckt man[n] joni mitchell [neu]... dies sind sind die töne meines herbstes...


http://jacopastorius.com/film/

Montag, 26. Oktober 2015

... menschliches vermögen...

montag vormittag, halbzehn
die hr-dame einer tertiären bildungsinstitution fragt den bewerber:
"mussten sie wegen uns früh aufstehen?"
...

Donnerstag, 4. Juni 2015

... nur noch 1x schlafen...

... eigentlich mag ich das originalfoto am meisten...

Samstag, 2. Mai 2015